In der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt Europas 2017 hat die Stadt Essen das Ziel formuliert, eine Gleichberechtigung aller Verkehrsarten zu erreichen. Das heißt, dass sich das gesamte Wegeaufkommen in der Stadt Essen zu je 25 Prozent gleichmäßig auf die vier Verkehrsarten Fuß-, Rad-, den öffentlichen sowie den Autoverkehr verteilen sollen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen insgesamt mehr als 550.000 Wege der Essener Bürger*innen jährlich vom Auto auf die anderen Verkehrsarten verlagert werden. Mit rund 330.000 Wegen soll das Fahrrad besonders viele Wege auffangen; aber auch zu Fuß sollen etwa 110.000 Wege pro Jahr mehr zurückgelegt werden.

Um diese ambitionierten Zielsetzungen zu erreichen, müssen einerseits die Voraussetzungen und Angebote im Fuß- und Radverkehr sowie im Bus- und Bahn-Verkehr verbessert werden. Andererseits gilt es aber auch, Anreize zu schaffen, bewusst über das eigene Mobilitätsverhalten im Alltag nachzudenken und die bestehenden Verkehrsmittelalternativen zum eigenen Auto in der Stadt Essen auszuprobieren.

Anknüpfend an die erfolgreichen Vorjahre nimmt die Stadt Essen – inzwischen zum fünften Mal – an der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) teil. Die EMW ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürger*innen die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen. Jedes Jahr – immer vom 16. bis 22. September – werden im Rahmen der EMW innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben. Unter dem Motto „Aktiv, gesund und sicher unterwegs" veranstaltet die Stadt auch dieses Jahr wieder Mitmachaktionen, bei dem die nachhaltige Mobilität eine Woche lang im Fokus steht. Weitere Informationen zur Europäischen Mobilitätswoche finden Sie hier.

Partner

Sparkasse Essen

Die Challenge „Aktiv mobil durch den Alltag“ wird neben der Stadt Essen von zwei weiteren Partnern unterstützt. Ein Partner ist die Sparkasse Essen, die sich in ihrer Geschäftspolitik der Nachhaltigkeit verpflichtet hat. Als Anstalt des öffentlichen Rechts handelt die Sparkasse im Auftrag kommunaler Träger und ist dem Gemeinwohl verpflichtet. Insofern bedient die Sparkasse insbesondere die ökonomische und soziale Dimension der Nachhaltigkeit. Die Geschäftsstrategie und das darauf basierende unternehmerische Handeln sind determiniert durch die gesetzlichen und satzungsrechtlichen Grundlagen. Die Sparkasse bekennt sich seit ihrer Gründung 1841 zur sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit, ohne die es keinen langfristig stabilen Wohlstand gibt. Im Sinne eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnisses, das die Grenzen der Verfügbarkeit der für das Leben auf unserer Erde notwendigen Ressourcen berücksichtigt, spielt die auch die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit eine zunehmende Rolle in der Geschäftsstrategie. Die Sparkasse Essen möchte die soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeitswirkung im Kundengeschäft, im eigenen Betrieb sowie bei der Unterstützung der Gemeinschaftsaufgaben schrittweise verbessern.

Als Beitrag zur Challenge wird die Sparkasse beim Erreichen von Challenge-Zielen einen Betrag von maximal 25.000 EUR an die Sportstiftung der Sparkasse Essen spenden. Diese kommt seit Dezember 1999 ihrem Stiftungszweck nach - der Beschaffung von Mitteln zur Förderung des Essener Sports. Ziel der Stiftung ist es nicht, den Spitzen- oder Profisport finanziell zu unterstützen, vielmehr sollen die Stiftungsmittel der Förderung des Breitensports dienen. Von einer neuen Billard-Tisch-Bespannung über die Anschaffung des „Klassikers“ Jugendfußballtor bis hin zum Kauf von Boule- bzw. Pétanque-Wettkampfkugeln.

  • Weitere Informationen zur Sparkasse finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zur Sportstiftung der Sparkasse Essen und das Antragsformular um eine Förderung der Sportstiftung in Anspruch zu nehmen, finden Sie hier.

 
Essener Sportbund e.V.

Ein weiterer Partner ist der Essener Sportbund e. V. (ESPO) als Dachverband der gemeinnützigen Sportvereine in Essen. Der ESPO vertritt die Interessen seiner Mitglieder, insbesondere gegenüber Politik und Verwaltung. Er berät und unterstützt bei gesellschaftlichen, rechtlichen und sportpolitischen sowie sportfachlichen Veränderungen. Dabei ist er zum einen Impulsgeber für Veränderungsprozesse, zum anderen wird er dort aktiv, wo einzelnen Sportvereine einen Unterstützungsbedarf adressieren, und fördert Sport und Bewegung in der Gesellschaft, insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie als Beitrag zur Integrationsarbeit. Durch die Unterstützung der Challenge leistet der ESPO gleichzeitig einen Beitrag zur Bewegungsförderung der Gesellschaft und zur Förderung der Sportvereine in Essen.